Bezirksgottesdienst und Konfirmation in der Kirchgemeinde Klagenfurt

29.03.2026

Bezirksapostel Thomas Deubel und Apostel Matthias Pfützner besuchten am 29. 03. 2026 zum Palmsonntagsgottesdienst Kärnten.

5 Jahre sind seit der letzten Konfirmation in Klagenfurt vergangen, damals kam Bezirksapostel Jürg Zbinden zur Konfirmation nach Kärnten, dieses Mal sein Amtsnachfolger Bezirksapostel Thomas Deubel.

Der Bibeltext aus Matthäus 10, 32 bildete die Grundlage für diesen Gottesdienst:
„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“

Nach dem Lied „Lobe den Herrn meine Seele“ vorgetragen vom Kinder- und Jugendchor ging 
Bezirksapostel Deubel im Verlauf seiner Predigt auf folgende Punkte ein:
Es geht ums Loben – das Lob der Jünger, das ist Lobpreis. Ihr habt das Lied gut gesungen, Ihr lieben Konfirmanden, liebe Kinder, liebe Jugendlichen, man nahm euch das wirklich ab. Das ist nicht selbstverständlich. 
Und noch einmal frage ich, weil es so wichtig ist: Was ist in mir verankert? Ich bin ein Kind Gottes? Was hat Gott mir alles geschenkt? Was hat er mir alles gegeben? Es lohnt sich, sich so ab und zu Gedanken darüber zu machen. Ich mache das zwar nicht jeden Tag, aber manchmal denke ich über mein Leben nach, wie sich das so alles gefügt hat, z.B. dass ich diese Frau habe, dass ich in Gottes Werk mitarbeiten darf. Gott hat das so gefügt.

Und dafür kann man Gott nur loben. Dieses Loben, das nach außen dringt, es ist nichts anderes als ein Bekennen. Bekennen ist auch heute Nachmittag das Thema und ist euer Konfirmationswort. Sollte euch irgend in 20 Jahren jemand fragen: „Du, was hattest du für ein Wort zur Konfirmation?“, dann sagt ihr ganz einfach: „Wer mich bekennt vor den Menschen“, und ich mache das täglich.  Bitte nehmt das Wort mit, das soll tief in euren Herzen verankert sein.

Wie macht man das? Wie bekennen wir Jesus Christus jetzt? Wir bekennen, indem wir in sein Haus kommen und Gott anbeten, wir bekennen mit unserem Wandel, mit unserem Verhalten.

Wenn uns dann jemand anspricht auf unseren Glauben, dann können wir sagen: Jawohl, ich habe diese Beziehung mit Jesus Christus und ich finde das toll. Ich habe eine Zukunft, die mir beschert ist und nicht nur das, die Hoffnung trägt mich durch mein ganzes Leben. Jesus ist bei mir. Ich trage ihn im Herzen und alles was ich erlebe, das sieht er. Das gibt mir Kraft. So viel zum Bekennen. Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen, dass ihr so bekennen könnt.

Nach den Predigtzugaben von Evangelist Lando Garcia und Diakonin Nathalie Hillen empfingen die zwei jungen Glaubensbrüder den Segen zu ihrer Konfirmation.

 

Der überaus freudige Nachmittag wurde noch durch schöne Gespräche am Buffet abgerundet.

 

Text: Christian W. Muhr / Fotos: Eva Christiane Erlacher